PFAS – sogenannte „Ewigkeitschemikalien" – stecken in vielen Antihaftbeschichtungen. Sie gelten als extrem langlebig: In der Umwelt und im Körper bauen sie sich kaum ab. Genau deshalb stehen sie inzwischen EU-weit auf dem regulatorischen Prüfstand.
Für Thomas und Daniel war der entscheidende Gedanke ganz einfach: Eine Beschichtung, die bei Hitze und täglichem Gebrauch mit der Zeit verschleißt, hält irgendwann nicht mehr, was sie am ersten Tag versprochen hat. Und besonders beim Topf zählt das – denn dort köchelt Suppe 45 Minuten, Sauce eine Stunde, Babynahrung noch länger. Je länger die Kochzeit, desto mehr Kontakt zwischen Beschichtung und Essen.
Und das Plastikschneidebrett? Es liegt auf jeder Arbeitsfläche und wird täglich benutzt. Durch Schneiden und Hacken können Kunststoffbretter mit der Zeit winzige Partikel abgeben. Mikroplastik wurde inzwischen in verschiedenen Bereichen des menschlichen Körpers nachgewiesen – Grund genug, sich das Material genauer anzusehen, das täglich mit dem Essen in Kontakt kommt.
„Mama hat all das verkauft. Ohne es zu wissen. Wir alle haben es benutzt. Ohne es zu wissen."— Daniel
Das war kein Vorwurf. Es war einfach die Wahrheit.